Teil 1: Eine kleine Definition
Mein Unterricht ist gut. Das behaupte ich mal ganz selbstbewusst, nach fast 20 Jahren als Lehrerin.
Das heißt nicht, dass jede Unterrichtsstunde gut ist. Klar geht mal was schief, wir sind auch nur Menschen:
- Das Thema ist einfach langweilig und dir fehlt die Begeisterung. (Vielleicht unterrichtest du sogar ungeprüft?)
- Es hat bereits gefühlte 50 Grad im Klassenzimmer. Eigentlich wollt ihr alle nur ins Freibad.
- Es gab einen Riesenstreit vor deiner Stunde. Die Klasse möchte darüber reden. Dein Thema ist ihnen jetzt egal.
Du wirst also nicht jeden Tag guten Unterricht machen. Ist so. Mach dir nicht mit Perfektionismus das Leben schwer. Aber trotzdem werden deine Lernenden dir sagen: „Du bist eine gute Lehrerin!“, „Du bist ein guter Lehrer!“
Wie stellst du das an?
Darüber wird viel geschrieben, viel diskutiert, oft ziemlich theoretisch. Ich wähle in meinem Blog einen anderen Zugang: persönlich und praxisnah. Kein pädagogisches Fachblabla, sondern echtes Know-How und Erfahrungen, von denen du profitieren sollst!
Auch wenn du nicht selbst unterrichtest, ist es bestimmt interessant zu erfahren, welche Kriterien es gibt, um diese mit dem Unterricht zu vergleichen, den dein Kind erhält.
Vorschau: Meine 5 Säulen für guten Unterricht
In dieser kleinen Blog-Serie zeige ich dir in den nächsten Wochen, worauf ich beim Planen und Umsetzen achte:
- Struktur & Planung: Warum ein roter Faden wichtiger ist als der Minutenplan.
- Echte Lernzeit: Wie du Zeitfresser eliminierst.
- Lernklima: Respekt und der Mut zur Lücke (Fehlerkultur).
- Methodenvielfalt: Warum Frontalunterricht okay ist, aber nicht alles sein darf.
- Faire Beurteilung: Transparenz schafft Sicherheit.
👉 Lies im nächsten Teil: Bleib locker beim Planen!