35 Kilometer, 8,5 Stunden und ein Kampf gegen den eigenen Körper

Die Vorbereitung neben dem Beruf war effizient getaktet, doch der Berg hat seine eigenen Regeln. Schon kurz nach dem Start im Nationalpark Hohe Tauern spürte ich den größten Gegner: die ungewohnte Höhe. Die Luft wird dünner, der Puls steigt, und jeder Schritt kostet doppelt Kraft.
Meine Rettung: Wanderstöcke
Was viele belächeln, war mein wichtigster Begleiter. Ohne den Einsatz meiner Wanderstöcke hätte ich meine Energie in den steilen Anstiegen viel zu früh verpulvert. Sie gaben mir Stabilität und entlasteten die Beine entscheidend.

Der Einbruch bei Kilometer 28
Bis Kilometer 28 lief es gut. Dann meldete sich plötzlich mein Knie mit stechenden Schmerzen. Jeder Schritt bergab wurde zur Qual. In diesem Moment entschied sich das Rennen nicht in den Beinen, sondern im Kopf. Aufgeben oder Tempo rausnehmen und kämpfen? Ich entschied mich fürs Weitermachen.
Das Ziel: 8:30 h
Nach 8 Stunden und 30 Minuten überquerte ich die Ziellinie. Erschöpft, aber glücklich. Dieses Event hat mir gezeigt: Auch wenn der Plan wackelt und der Körper streikt – mit der richtigen mentalen Einstellung und cleveren Hilfsmitteln (wie Stöcken!) kommst du ans Ziel.

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